{"id":1078,"date":"2017-07-03T20:56:39","date_gmt":"2017-07-03T18:56:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wababbel.de\/tloenfahrer\/?p=1078"},"modified":"2021-04-11T08:27:14","modified_gmt":"2021-04-11T08:27:14","slug":"olaf-und-der-sueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/?p=1078","title":{"rendered":"Olaf und der S\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Olaf will in den S\u00fcden<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sich aus dem Staub machen, das w\u00e4r\u2019s. Auf und davon, Richtung S\u00fcden.<\/p>\n<p>Die nackten F\u00fc\u00dfe auf sonnenverbrannte Erde setzen, hei\u00dfen Sand durch die Finger rieseln lassen und auf abenteuerliche Weise ganz und gar Herr seiner selbst sein. Wie der Marlboromann.<\/p>\n<p>Aber noch verbringt er den gr\u00f6\u00dften Teil der Woche in einem Supermarkt. F\u00fcllt Regale auf, sitzt an der Kasse, wechselt die Beh\u00e4lter des Leergutannahmeapparates. Seit acht Jahren nun schon. Als Kollegen hat er nur dicke, geschiedene Frauen \u00fcber vierzig. Und als Chef einen Supermarktleiter. Ein kleiner Mann, naturgem\u00e4\u00df. Alle Supermarktleiter sind kleine M\u00e4nner, die es anderswo zu nichts gebracht haben. Supermarktleiter ist der Versagerjob schlechthin. Daf\u00fcr muss man nichts k\u00f6nnen. Man muss nur bereit sein, 80 Stunden in der Woche zu arbeiten. Ansonsten kann man nach Belieben ein Arschloch sein und seine Untergebenen anmaulen wo sie gehen und stehen. Die Kontrolleure von der Firmenzentrale, die so von Zeit zu Zeit auftauchen, fragen nicht, ob der Supermarktleiter ein Arschloch ist. Das setzen die voraus. Die w\u00fcrden sogar Orks einstellen. Hauptsache der Markt ist voll und sauber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Supermarkt ist wie eine Futterrinne in einem Schweinestall, denkt er. Die Menschen werden hierher getrieben durch Instinkt, Faulheit und Gier. Dabei w\u00fcrde niemand in einen Supermarkt gehen, wenn er nicht m\u00fcsste. Er kann sich keinen unfreundlicheren Ort vorstellen. Nirgends sonst werden lebensnotwendige Dinge so lieblos angeboten.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit trifft er sich mit dem neuen Lehrm\u00e4dchen (also sind nicht alle Kollegen \u00fcber vierzig) und hat das Gef\u00fchl auf sie aufpassen zu m\u00fcssen. Aber der S\u00fcden ruft.<\/p>\n<p>Manchmal verkaufen sie Billigtickets nach Mallorca oder Thessaloniki. Dann sitzt er an der Kasse, zieht die Tickets \u00fcber den Barcodeleser und f\u00fchlt sich wie ein Grenzbeamter, der Leute ausreisen l\u00e4sst, w\u00e4hrend er selber dableiben muss.<\/p>\n<p>Was er will, ist in den Sonnenuntergang reiten. Aber er hat noch nicht mal einen Sonnenuntergang. In der Siedlung, in der er wohnt, gibt es so was nicht. Da gibt es nur Lichtstunden, wenn die Sonne \u00fcber den Wohnt\u00fcrmen steht.<\/p>\n<p>Einmal versuchte er es mit zwei Wochen T\u00fcrkei. All-Inclusive. Das war alles furchtbar gut, nette Leute \u00fcberall und er traf sogar eine, die ihm noch Wochen sp\u00e4ter E-Mails schrieb. Aber im Grunde war das nur Urlaub wie RTL II gucken. Und hatte mit seinem S\u00fcden so gar nichts zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines Abends erz\u00e4hlt er dem neuen Lehrm\u00e4dchen von seinem S\u00fcden. Sie h\u00f6rt zu und fragt ihn dann, ob er sie mitnehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da muss er \u00fcberlegen. Schlie\u00dflich ist sein S\u00fcden eigentlich sehr klein. In Wirklichkeit ist es so ein kleiner S\u00fcden, dass er gerade mal selber hineinpasst. Und er sagt, mal sehen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wacht er auf und denkt sich:<\/p>\n<p>Sich aus dem Staub machen, das w\u00e4r\u2019s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Olaf ist im S\u00fcden<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr S\u00fcden geht gar nicht. Die n\u00e4chste Stadt zehn Autostunden weg, eine Reihe Viertausender, die den Horizont versperren; die Waden zerschnitten von Weidengras und Disteln und ein Wind, der die Hitze aus den Sonnenstrahlen weht. Man muss schon einen guten Grund haben, soweit in den S\u00fcden zu gehen. Einfache Abenteuerlust reicht da als Erkl\u00e4rung nicht mehr aus. An einen solchen Ort treibt einen nur der pure Lebens\u00fcberdruss. Der pure Lebens- und Menschen\u00fcberdruss. Der l\u00e4sst einen irgendwann alles Geld zusammenkratzen, das man nur irgendwie auftreiben kann; l\u00e4sst einen schnell ein paar Sachen zusammenpacken und an den Flughafen fahren; l\u00e4sst einen ein Ticket kaufen und in einen Flieger steigen, der einen auf ein paar Umwegen direkt in eine Hauptstadt bringt; l\u00e4sst einen dort einen Bus nehmen, der ins Landesinnere f\u00e4hrt, weit in die Berge hinein, bis man schlie\u00dflich in einem Ort landet, dessen Name wie eine Droge klingt. So wie die Namen der Berge, von denen man sich einen heraussucht, auf dessen Gipfel man etwas vermutet, von dem man \u00fcberhaupt keine Ahnung hat, was es sein k\u00f6nnte. Nur, dass es besser ist, als alles, was man zuvor erlebt hat.<\/p>\n<p>Man f\u00e4hrt ein St\u00fcck mit jemanden im Jeep, dann hinten auf einem alten Pickup, den Rest schlie\u00dflich zu Fu\u00df. Dabei hat man ein Zelt, Proviant und eine Karte, die zwar nicht ungenau, was die Wegbeschreibungen betrifft, allerdings sehr verharmlosend ist. Die H\u00f6he treibt einem N\u00e4gel in den Sch\u00e4del, aber man redet sich ein, es zu genie\u00dfen. Die Abwesenheit von Menschen entsch\u00e4digt f\u00fcr alles. Die Abwesenheit von der Arbeit, von den Kollegen, von der Familie. Alls abwesend und somit ertr\u00e4glich. Man kann sich sogar g\u00f6nnen, das ein oder andere kurzzeitig zu vermissen, w\u00e4hrend die H\u00f6henluft die Lungen aufbl\u00e4ht, die Sonne die Augen verbrennt und die Haut im Schritt vom Schwei\u00df bis aufs Fleisch ver\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Irgendwann ist er auf dem Gipfel und das war\u2019s dann. Die Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit dieses Augenblicks wird den Rest seines Lebens \u00fcberschatten. Alles, was er jetzt noch erleben mag, muss sich damit messen und dabei zwangsl\u00e4ufig unterliegen. Er wird \u00fcberhaupt keinen Versuch mehr machen, etwas auch nur ann\u00e4hernd so gro\u00dfartiges zu erleben. Er wird wieder nach Hause zur\u00fcckkehren, wieder in seinen Supermarkt gehen, zu den Regalen, den Tiefk\u00fchltruhen, den Kassen, dem Lehrgutannahmeapparat und der neuen Halbtagskraft an der Wursttheke, mit der er angefangen hat zu schlafen und auch sie zu m\u00f6gen. Obwohl sie einen unansehnlichen Schorf auf der Kopfhaut hat, der vor allem oberhalb der Ohren gut zu sehen ist. Wahrscheinlich wird er sie heiraten, Kinder in die Welt setzen, Enkel bekommen und wenn er stirbt, so in den letzten kurzen Momenten vor dem Tod, wird er sich daran erinnern, wie er einst auf diesem Gipfel stand, wie er diesen einen Augenblick der Einzigartigkeit und Unwiederholbarkeit erlebte und denken, dass sein Leben alles in allem doch eine recht runde Sache gewesen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Olaf (noch ganz fern vom S\u00fcden) f\u00fcllt einen Fragebogen aus<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Einige Wochen nachdem Olaf seine Lehre beendet und sich entschieden hatte, weiter im Supermarkt zu arbeiten, fand er bei seinen Gro\u00dfeltern ein altes F.A.Z. Magazin. Auf der letzten Seite war ein Fragebogen abgedruckt, ausgef\u00fcllt von einem Schauspieler, den Olaf nicht kannte. Manche Aussagen fand Olaf l\u00e4cherlich. Er nahm sich vor, den Fragebogen ebenfalls zu beantworten. Immerhin waren das alles Fragen, die ihn noch niemand gestellt hatte. Nicht einmal er sich selbst. Also nahm er das Heft mit nach Hause und nachdem er sich Nudeln mit Ketchup gekocht und diese vor dem Fernseher gegessen hatte, holte er sich einen Schreibblock und legte los.<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was ist f\u00fcr Sie das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck?<\/em><\/p>\n<p>Schmerz. Und Wochenenddienst im Getr\u00e4nkemarkt.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Wo m\u00f6chten Sie leben?<\/em><\/p>\n<p>Hier in der Dammstra\u00dfe ist es eng und schmutzig. Dr\u00fcben im Baumviertel ist es sch\u00f6n, aber die Mieten sind sehr teuer. Der Birkenweg ist am sch\u00f6nsten, denn direkt dahinter ist die Stadt zu Ende und man hat im Sommer einen sch\u00f6nen Blick auf die Maisfelder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was ist f\u00fcr Sie das vollkommene irdische Gl\u00fcck?<\/em><\/p>\n<p>Da ich den Ausdruck \u201evollkommen\u201c bisher nur in Begleitung des Wortes \u201ebescheuert\u201c geh\u00f6rt habe, kann ich die Frage nicht wirklich beantworten. Aber Gl\u00fcck ist f\u00fcr mich, wenn all das fehlt, was mir auf die Nerven geht. Gl\u00fcck w\u00e4re aber auch, abends ins Bett zu gehen und sich auf den n\u00e4chsten Tag zu freuen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?<\/em><\/p>\n<p>Es hat sich bei mir noch nie jemand entschuldigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre liebsten Romanhelden?<\/em><\/p>\n<p>Winnetou. Den habe ich aber nicht gelesen, sondern im Fernsehen geschaut. Von Harry Potter dagegen habe ich nur die ersten beiden B\u00fccher gelesen, aber keine der Filme angeschaut. In der Schule haben wir ein Buch gelesen von einem M\u00e4dchen, das anf\u00e4ngt zu trinken, weil ihre Eltern Alkoholiker sind. Das war nett beschrieben und ich habe mich ein bisschen in sie verliebt. Ich wei\u00df gar nicht, ob das ein Roman war, aber wenn ja, dann ist sie mein Lieblingsromanheld. Wie sie hie\u00df, habe ich allerdings vergessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?<\/em><\/p>\n<p>In Geschichte hatte ich eine F\u00fcnf. Weil ich mir keine Jahreszahlen merken konnte. Au\u00dferdem war unser Geschichtslehrer ein kleiner Mann von der Art, wie sie mir sp\u00e4ter noch viel zu oft \u00fcber den Weg laufen gelaufen sind und er hat alles getan, um uns den Spa\u00df an dem Unterricht zu verderben. Bestimmt gibt es irgendwo einen Geschichtslehrer, der das besser macht und das w\u00e4re dann meine Lieblingsgestalt was Geschichte angeht.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?<\/em><\/p>\n<p>Meine Schwester. Die hat sich getraut, mit meinem Vater mitzugehen, als die Eltern sich scheiden lie\u00dfen. Mir war angst und bange bei dem Gedanken, Mutter k\u00f6nnte b\u00f6se sein, wenn ich sie auch verlie\u00dfe. Sie konnte immer so aufbrausend sein und ich stellte mir vor, wie sie meine gepackten Koffer aus dem Fenster schmiss und dabei \u00fcble Verw\u00fcnschungen hinterherrief. Ich habe zwar noch nie an Hokus-Pokus geglaubt, aber bei meiner Mutter w\u00e4re ich mir nie wirklich sicher gewesen und h\u00e4tte alles Schlechte, was mir eventuell passiert w\u00e4re, auf ihren Fluch geschoben. So wei\u00df ich heute, dass alles Schlechte, was mir widerfahren ist, nicht auf einem Fluch beruht, sondern auf der Tatsache, dass ich bei ihr geblieben bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsheldinnen in der Dichtung?<\/em><\/p>\n<p>Ich nehme nochmal das M\u00e4dchen von oben. Die mit dem Alkoholproblem. Vielleicht war es ja eine Dichtung, die wir damals gelesen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsmaler?<\/em><\/p>\n<p>Der, der Garfield malt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Lieblingskomponist?<\/em><\/p>\n<p>Fr\u00fcher war es Howard Carpendale und Abba. Heute eher Michael Jackson und manches von den Beatles.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche Eigenschaften sch\u00e4tzen Sie bei einem Mann am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Wenn er mich in Ruhe l\u00e4sst. Begriffsstutzig sollte er auch nicht sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche Eigenschaften sch\u00e4tzen Sie bei einer Frau am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Gutes Aussehen ist zwar nicht wirklich eine Eigenschaft, sch\u00e4tzen tue ich es aber trotzdem. Ich mag es, wenn Frauen l\u00e4cheln. Eine Frau sollte L\u00e4cheln k\u00f6nnen, auch wenn ihr nicht danach ist. Allgemein aber sch\u00e4tzte ich an allen Frauen au\u00dfer meiner Mutter, dass sie nicht meine Mutter sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingstugend?<\/em><\/p>\n<p>Ein langes Wochenende vor mir zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsbesch\u00e4ftigung?<\/em><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde gerne reisen. In den S\u00fcden. Einmal war ich mit meiner Mutter in Kroatien. Aber das war der Horror. Vor allem das Essen. Und meine Mutter, wegen dem Essen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Wer oder was h\u00e4tten Sie sein m\u00f6gen?<\/em><\/p>\n<p>Wer oder was h\u00e4tte ich denn sonst sein k\u00f6nnen? Nat\u00fcrlich w\u00e4re ich gerne reich und ber\u00fchmt, aber ich kenne niemanden, der reich und ber\u00fchmt ist, der ich auch sein wollte. Da bliebe von mir ja nichts mehr \u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?<\/em><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich, ehrlich, meistens bin ich auch flei\u00dfig, aber nicht immer. Und ich habe noch niemanden laut ein Arschloch genannt. Au\u00dfer meine Schwester, aber unter Geschwistern darf man das.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was sch\u00e4tzen Sie bei ihren Freunden am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Dass wir ab und zu zusammen feiern gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr gr\u00f6\u00dfter Fehler?<\/em><\/p>\n<p>Eine Freundin sagte einmal, ich sei zu nett, aber das kann ja eigentlich kein Fehler sein. Dennoch habe ich danach versucht, nicht mehr so nett zu sein und sogar die ein oder andere Kollegin angeblafft, was aber weder ihr noch mir guttat. Mein gr\u00f6\u00dfter Fehler war also, dass ich damals auf diese Freundin geh\u00f6rt habe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Traum vom Gl\u00fcck?<\/em><\/p>\n<p>Das hatten wir doch schon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was w\u00e4re f\u00fcr Sie das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck?<\/em><\/p>\n<p>Das hatten wir auch schon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsfarbe?<\/em><\/p>\n<p>Blau. Aber nur bei Fischen. Es gibt kein sch\u00f6neres Blau, als das bei Fischen.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsblume?<\/em><\/p>\n<p>Rosen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Lieblingsvogel?<\/em><\/p>\n<p>Der Strau\u00df. Weil ich mir als Kind immer gew\u00fcnscht habe, einmal ein Strau\u00dfenspiegelei zu essen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Lieblingsschriftsteller?<\/em><\/p>\n<p>Ich habe wirklich noch nie gerne gelesen. Wenn Comics auch z\u00e4hlen, dann der, der Tim &amp; Struppi gemacht hat. Und Asterix. Und nat\u00fcrlich Garfield.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Lieblingslyriker?<\/em><\/p>\n<p>Otto<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Helden in der Wirklichkeit?<\/em><\/p>\n<p>Meine Mutter sagte immer zu mir: \u201eDu bist ein Held\u201c, wenn ich etwas besonders D\u00e4mliches gemacht habe. Es wird viele Menschen geben, die sich d\u00e4mlich anstellen, die kann ich aber nicht alle kennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Heldinnen in der Geschichte?<\/em><\/p>\n<p>Auch Frauen machen d\u00e4mliche Sachen. Manchmal sogar sehr d\u00e4mliche Sachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihre Lieblingsnamen?<\/em><\/p>\n<p>Zorro und Luke Skywalker<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Was verabscheuen Sie am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Angst<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche geschichtliche Gestalt verachten Sie am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Das ist so eine Frage, wenn man da nicht Hitler sagt, meinen alle anderen, man w\u00e4re Nazi. Also Hitler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche milit\u00e4rischen Leistungen bewundern Sie am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Den kalten Krieg. Den haben wir n\u00e4mlich endlich mal gewonnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?<\/em><\/p>\n<p>Laktosefreie Milch. Und den Barcode-Leser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Welche nat\u00fcrliche Gabe m\u00f6chten Sie besitzen?<\/em><\/p>\n<p>Ich bekomme selten etwas, aber am liebsten sind mir Gutscheine.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Wie m\u00f6chten Sie sterben?<\/em><\/p>\n<p>Jetzt jedenfalls noch nicht.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ihre gegenw\u00e4rtige Geistesverfassung?<\/em><\/p>\n<p>Gelangweilt. Und mir tut die Hand weh vom Schreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ihr Motto?<\/em><\/p>\n<p>Der Kunde ist K\u00f6nig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":27,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1078","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/27"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1078"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1078\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1082,"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1078\/revisions\/1082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tloenfahrer.wababbel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}